Kirche St. Jakobus der Ältere
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Im Laufe der Jahrhunderte erfuhr die Kirche mehrere Umbauten. Im Jahr 1623 wurde auf der rechten Seite ein zweites Kirchenschiff angebaut, um insbesondere die Grabstätten der Familie von Thomas de Pierrefeu unterzubringen.
Angesichts des Bevölkerungswachstums wurde das Gebäude 1727 erneut erweitert und der Glockenturm neu errichtet. Die Kirche wurde daraufhin am 7. April von Joseph Doulonne, einem Priester aus Toulon, geweiht.
Nach mehreren Restaurierungen im 18. und 19. Jahrhundert sowie einem Wiederaufbau im Jahr 1784 hat die Kirche ihr heutiges Erscheinungsbild beibehalten. Ihr quadratischer Glockenturm, der von einem Campanile gekrönt wird, ist eines ihrer bemerkenswerten architektonischen Elemente.
Das Innere der Kirche beherbergt ein reiches religiöses Erbe. Besucher können dort insbesondere wunderschöne alte Statuen aus Stein oder Gips, die mit Blattgold verziert sind, sowie mehrere Votivgaben aus der Kapelle Sainte-Croix bewundern, die von der Inbrunst und Frömmigkeit der Einwohner über Generationen hinweg zeugen. Die Kirche beherbergt zudem eine kürzlich restaurierte Orgel, die zur Aufwertung dieses geschichtsträchtigen Ortes beiträgt.
Die Geschichte der Kirche offenbart sich auch in ihrer Umgebung. Im Jahr 1983 wurden beim Wiederaufbau der Stützmauer des Platzes zahlreiche menschliche Überreste freigelegt. Sie zeugen von der Existenz des ehemaligen Dorffriedhofs, der sich einst vor der Kirche befand. Dieser war bereits 1717 in das Viertel „San-Peiré“ (Saint-Pierre) verlegt worden.
Durch ihre Architektur, ihre Kunstwerke und die zahlreichen Zeugnisse des Glaubens, die sie bewahrt, ist die Kirche Saint-Jacques-le-Majeur auch heute noch ein wertvolles Zeugnis der Geschichte und des Kulturerbes des Dorfes.
